7 Tage, 7 Bilder (9): 11.–17.9.2017

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Mo.: Diese Sauerteigbrote essen sich schneller weg, als man gucken kann. Nachschub wird bei uns zu Hause inzwischen serienmäßig produziert. Hier ein wunderschöner 1-kg-Laib mit Emmermehl.
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Di.: Ich habe kürzlich eine Kurzwaren-Erbschaft gemacht und bin nun stolze Besitzerin eines großen Haufens an alten Schneiderscheren.
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Mi.: Damit ich in diesem Herbst auch bald mal wieder einen neuen Pullover tragen kann, habe ich dieses angefangene Exemplar rausgekramt. Die Wolle ist ein Traum (Holst Garn Tides – 70 % Wolle, 30 % Seide), aber ich habe jede Menge Maschen auf der Nadel und so geht es nur langsam voran.
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Do.: Auch seine Zeit braucht das Anzug-Upcycling-Projekt für die Refashioners 2017. Kann man schon erahnen, was das mal werden soll?
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Fr.: Yeah, endlich ist es da! Ich warte schon seit Monaten auf Jamie Olivers neues Kochbuch und jetzt hab ich’s endlich. Es ist ein großartiges Konzept: einfallsreiche und sehr abwechslungsreiche Rezepte, die alle auf nur 5 Hauptzutaten basieren und dadurch verhältnismäßig schnell realisiert werden können. Die ersten zwei Kochversuche waren schon sehr erfolgreich.
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Sa.: Das Emmer-Brot ist weg, heute kamen Sauerteigbrote mit Apfel und Walnüssen aus dem Ofen. (Aus: „Brot Brot Brot“ von Martin Johansson)
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So.: Der Merino-Feinwalk von Anita Pavani macht den nachgenähten Garment-Pullover zu einem absoluten Statement-Teil. Ich bin immer wieder fasziniert, was ein hochwertiger Stoff ausmacht!

7 Tage, 7 Bilder (8): 4.–10.9.2017

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Mo.: Nachdem das mit dem Herrenhemd so gut geklappt hat und ich auch vom Benähten grünes Licht für eine weitere Produktion bekommen habe, hab ich mich gleich auf die Suche nach schönen Hemdenstoffen gemacht – und bin bei Frau Tulpe (wo auch sonst?!) im Sale gleich fündig geworden.
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Di.: Bis jetzt hab ich ja ausschließlich Hefeteigbrote gebacken. Unter anderem weil ich Respekt vor dem Sauterteig hatte. Zu Recht, wie sich rausstellte. Mein erster Sauerteigansatz machte so rein gar nichts und wanderte nach einer knappen Woche in den Müll. Offenbar war es im beginnenden Herbst in unserer Wohnung einfach nicht warm genug, denn der zweite Sauerteig, der auf unserem Rechner reifen durfte, entwickelte sich ganz prächtig.
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Mi.: Und das Am-Ball-Bleiben hat sich gelohnt. Das erste selbst gebackene Sauerteigbrot ist perfekt gelungen. Und es ist riesig.
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Do.: Ich hätte ja schon wirklich Lust, mal wieder einen Pullover zu stricken, aber irgendwie komme ich von den Socken nicht los. Für dieses Modell aus der neuen amirisu wäre wahrscheinlich ein einfarbiges Garn besser gewesen, um das tolle Muster zur richtig zur Geltung zu bringen, aber ich hatte gerade keins zur Hand. Na ja, ich kann ja immer noch ein zweites Paar stricken.
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Fr.: Der September der 12 Colors of Handmade Fashion ist orange. Nicht wirklich meine Farbe, aber gegen wohldosierte orangefarbene Details hab ich nichts einzuwenden. Hier schon mal ein kleiner Sneekpeak. Ausführliches zu diesem Projekt in einem eigenen Blogpost am 27.9.
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Sa.: Banana Bread mit Salzkaramell – vorher/nachher. Aus: Virginia Horstmann, „Jeannys Lieblingskuchen“. Ganz, ganz köstlich!
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So.: Und auch zu diesem Projekt wird es demnächst einen eigenen Blogpost geben. Ich soll für eine Freundin einen inzwischen nicht mehr produzierten Garment-Walkwollepullover nachsähen und dieses blau-rote Exemplar ist das Musterstück. Die Konstruktion stimmt und das Teil sitzt – jetzt kann ich mich beruhigt an das Auftragswerk machen.

Leinen-Sew-along: 2x alt, 1x neu

Zwischen Küchenrenovierung und mein blaues Nähvorhaben für die 12 Colours of Handmade Fashion habe ich diese Woche kurzerhand noch ein weiteres Projekt geschoben (sehr, sehr riskant!): den LeinenSewAlong von Tatiana von TilliT und Britta von Untermeinemdach. Ich konnte einfach nicht widerstehen, einerseits weil ich das Material Leinen so liebe, andererseits weil das Thema „kreative Ideen rund um (altes) Leinen“ sich ideal fürs Upcycling eignet – eine Aufgabenstellung, die mich im Moment besonders inspiriert. „Leinen-Sew-along: 2x alt, 1x neu“ weiterlesen

Jeans-Upcycling: Chobe-Tasche von Elle Puls

Als ich „nur“ gestrickt habe, war das Anfertigen von dicken Pullovern und Socken fester Bestandteil meiner allabendlichen Fernsehentspannung, eine schöne Beschäftigung mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass die Produkte meiner Freizeitbetätigung zu Hause für kuschelige Wärme sorgten. In der Öffentlichkeit getragen habe ich meine „Werke“ eher selten, weil weder Schnitte noch Wolle eigentlich meinen Ansprüchen an professionelle Kleidung entsprachen.  „Jeans-Upcycling: Chobe-Tasche von Elle Puls“ weiterlesen