7 Tage, 7 Bilder (14)

Seit einiger Zeit treffe ich mich regelmäßig mit meiner Freundin Kerstin bei ihr in Berlin, um zu quatschen, zu kochen und die Design- und Crafting-Szene unsicher zu machen. Dieses Wochenende wollten wir vor allem nähen, aber Strickzeug darf bei einem Treffen mit Kerstin auch auf keinen Fall fehlen.

Die Hinfahrt im Zug habe ich deshalb gleich mal dazu genutzt, die zweite meiner Socks in a Plane weiterzustricken.


In Berlin haben wir dann erst mal diverse Stoffläden abgeklappert – schließlich brauchten wir ja passendes Material. 😉


Zuerst haben wir den netten kleinen Volksfaden in Schöneberg besucht. Da wir dort aber nicht fündig geworden sind (Kerstin suchte Seide, ich Wollstrick, und hier hatten sie hauptsächlich Jerseys, Sweat und gemusterte bunte Baumwolle), fuhren wir weiter zu Berger Stoffe in der Potsdamer Straße.


Hier gab’s zwar auch bunte Baumwolle, aber im riesigen Angebot auch das, was wir suchten. Danach mussten wir uns erst mal bei „Oliv Eat“ stärken.

Bevor wir zurück nach Hause zum Nähen fuhren, machten wir kurz Station bei Kühn Keramik in der Yorckstraße. Der Laden in einer alten Apotheke ist ein opulenter Traum und die Stücke von Bernhard Kühn sind Kunstwerke zwischen Barock und Punk.


Dann haben wir uns aber endlich ans Nähen gemacht.


Inzwischen bin ich wieder in Hamburg. Mit im Gepäck ein weiteres graues Teil für die Oktober-Colours-of-Handmade-Fashion, ein paar kultige Mitbringsel von Kühn Keramik und viele schöne Erinnerungen and das Wochenende in der Hauptstadt.

7 Tage, 7 Bilder (12): 2.–8.10.2017

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Mo.: Auf der Fahrt aus dem Ruhrgebiet zurück nach Hamburg habe ich diese Socke angefangen. (Wolle: Schoppel Crazy Zauberball „Kleiner Fuchs“. Anleitung: „Socks on a Plane“ von Laura Linnemann)
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Di.: Selmin hat am Sonntag für den Oktober der 12 Colours of Handmade Fashion Grau in den Ring geworfen – kann sie haben! 😉 Ich hab zwar auch noch jede Menge graue Stoffe im Vorrat, konnte mir aber nicht verkneifen, bei Anita Pavani noch ein paar wunderbare italienische Wollstricks dazuzukaufen. Schließlich steht der Herbst vor der Tür.
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Mi.: Dieses graue Kleid war mir eigentlich immer schon eine Nummer zu klein. Mit der 12CoHF-Challenge vor Augen habe ich beschlossen, es zu zerlegen und schon mal ein erstes graues Blüschen zu nähen.
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Do.: Da man auf einem grauen Bein bekanntlich nicht stehen kann und ich überdies Lust hatte, mal wieder ein neues Strickprojekt zu beginnen, hab ich mit dieser schönen Lace-Wolle von der Wollmeise, die schon seit Ewigkeiten in meinem Vorrat schlummert, den Terrace Wrap von Purl Soho angefangen.
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Fr.: Inzwischen ist das Blüschen aus der Kleid-Refashion auch fast schon fertig. Nur noch der Halsabschluss, der Knopf und die Knopfschlaufe fehlen. (Stoff: 100 % Baumwoll-Chambray. Anleitung: Hayden von Seamwork Magazine)
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Sa.: Diese Baguettes aus dem neuen Sauerteig-Buch von Lutz Geißler sind ganz großartig geworden. Anders als das Saaten-Roggenbrot, das beim Backen irgendwie zu einer Art Ziegel geworden ist. Keine Ahnung, woran das nun lag 🙁
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So.: Kleiner Gegensatz zum für diesen Monat angesagten Grau – die erste der „Socks on a Plane“ ist fertig!

7 Tage, 7 Bilder (8): 4.–10.9.2017

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Mo.: Nachdem das mit dem Herrenhemd so gut geklappt hat und ich auch vom Benähten grünes Licht für eine weitere Produktion bekommen habe, hab ich mich gleich auf die Suche nach schönen Hemdenstoffen gemacht – und bin bei Frau Tulpe (wo auch sonst?!) im Sale gleich fündig geworden.
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Di.: Bis jetzt hab ich ja ausschließlich Hefeteigbrote gebacken. Unter anderem weil ich Respekt vor dem Sauterteig hatte. Zu Recht, wie sich rausstellte. Mein erster Sauerteigansatz machte so rein gar nichts und wanderte nach einer knappen Woche in den Müll. Offenbar war es im beginnenden Herbst in unserer Wohnung einfach nicht warm genug, denn der zweite Sauerteig, der auf unserem Rechner reifen durfte, entwickelte sich ganz prächtig.
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Mi.: Und das Am-Ball-Bleiben hat sich gelohnt. Das erste selbst gebackene Sauerteigbrot ist perfekt gelungen. Und es ist riesig.
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Do.: Ich hätte ja schon wirklich Lust, mal wieder einen Pullover zu stricken, aber irgendwie komme ich von den Socken nicht los. Für dieses Modell aus der neuen amirisu wäre wahrscheinlich ein einfarbiges Garn besser gewesen, um das tolle Muster zur richtig zur Geltung zu bringen, aber ich hatte gerade keins zur Hand. Na ja, ich kann ja immer noch ein zweites Paar stricken.
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Fr.: Der September der 12 Colors of Handmade Fashion ist orange. Nicht wirklich meine Farbe, aber gegen wohldosierte orangefarbene Details hab ich nichts einzuwenden. Hier schon mal ein kleiner Sneekpeak. Ausführliches zu diesem Projekt in einem eigenen Blogpost am 27.9.
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Sa.: Banana Bread mit Salzkaramell – vorher/nachher. Aus: Virginia Horstmann, „Jeannys Lieblingskuchen“. Ganz, ganz köstlich!
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So.: Und auch zu diesem Projekt wird es demnächst einen eigenen Blogpost geben. Ich soll für eine Freundin einen inzwischen nicht mehr produzierten Garment-Walkwollepullover nachsähen und dieses blau-rote Exemplar ist das Musterstück. Die Konstruktion stimmt und das Teil sitzt – jetzt kann ich mich beruhigt an das Auftragswerk machen.

7 Tage, 7 Bilder (7): 28.8.–3.9.2017

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Mo.: Und wieder beginnt die Arbeitswoche mit Mittagspausen-Stricken. Weil das Wetter schön war, konnte ich es diesmal auf die Neue Wall Summer Lawn verlegen. Es gibt schlechtere Orte. 😉
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Di.: Wir backen uns fleißig durch Lutz Geißlers „Backen in Perfektion mit Hefe“ und es gab nach wie vor keinen einzigen Ausfall bei den Rezepten. Ich kann es kaum abwarten, dass am 22. September endlich „Backen in Perfektion mit Sauerteig“ erscheint. Dies ist übrigens ein Weizen-Dinkel-Mischbrot.
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Mi.: Uff! Endlich hab ich auch dieses WIP fertig bekommen: Slip Stich Dishtowel (Three-and-one Tweed Pattern) von Purl Soho in Drops Belle. Es war mal wieder eine echt schwere Geburt. Die Wolle ist zwar perfekt für den Zweck – schön schwer fallend und griffig – und ich liebe diese Handtücher. Aber sie sind sooooooo langweilig zu stricken.
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Do.: Flotter liefen mir da schon die After Thougt Heel Socks von den Nadeln. Hier ein Detail von der wirklich interessanten Fersenkonstruktion. Die Ferse wird, wie der Name schon sagt, nachträglich rangestrickt. Das geht ratz, fatz und die Socke sitzt wie ne Eins. (Wolle: Schoppel Crazy Zauberball, Marsexperiment)
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Fr.: Ich habe den Auftrag bekommen, einen abgetragenen Walkwolle-Pullover von Garment nachzunähen. Dafür hat die Auftraggeberin bei Anita Pavani (www.naturstoffe.de) den schönsten und weichesten Merino-Feinwalk besorgt, den ich je gesehen habe. Er war teuer wie Gold und bevor ich ihn anschneide, mache ich auf alle Fälle erst mal einen Dummy in etwas weniger kostbarem Material.
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Sa.: Nach ein paar T-Shirts und Hausshorts habe ich jetzt das erste richtige Kleidungsstück für meinen Mann genäht. Es ist ein Burda-Schnitt aus den frühen 80ern, den meine Mutter schon für meinen Vater hoch- und runtergenäht hat. Ich finde, man sieht ihm sein Alter gar nicht an. 😉 (Stoff: schön griffige Baumwolle, Ökotex-Standard, gekauft bei Ricarda Henning, Hamburg)
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So.: So lecker! Die Brioche aus Lutz Geißlers „Backen in Perfektion mit Hefe“ ist wirklich ein Traum aus Butter und Ei.

7 Tage, 7 Bilder (6): 21.–27.08.2017

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Mo.: Gemütliches Café-Stricken in der Mittagspause mit dem Slip Stitch Dishtowel von Purl Soho, dass endlich auch irgendwann mal fertig werden muss.
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Di.: Die Beiträge für die 12 Colours of Handmade Fashion durften ja erst am Sonntag vollständig gezeigt werden. Fertig war mein Wickelkleid von Schneidermeistern aber schon früher.
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Mi.: Die Motivation zum Handtuchstricken hat mich ziemlich schnell wieder verlassen, wie ihr seht. Ist aber auch schwierig, einem Crazy Zauberball von Schoppel Wolle zu widerstehen.
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Do.: Nach den vielen Baumwollsöckchen diesen Sommer macht das Sockenstricken mit Wolle wieder richtig Spaß. Einen guten Anteil daran haben allerdings auch der Farbverlauf der Wolle und die innovative Anleitung („After Thought Heel Socks“ von Laura Linneman).
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Fr.: Bei den After Thought Heel Socks wird zunächst eine Art Ärmel mit Fußspitze gestrickt und dann nachträglich die Ferse angearbeitet. Man arbeitet dafür mit einem Hilfsfaden (auf dem Foto in der Mitte in Weiß zu sehen), der wie bei einem Provisional Cast-on wieder entfernt wird, um die Maschen freizugeben. Bin ja mal gespannt, wie die fertige Socke sich mit so einer Ferse tragen wird.
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Sa.: Selbst gebackenes Brot gab’s diese Woche auch. Es war zwar wie gewohnt lecker, aber nicht so fotogen. Anders als dieser Mohnkuchen, den wir am Wochenende vertilgt haben.
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So.: Ein Hemd für den Mann – damit man mir nicht vorwerfen kann, ausschließlich selbstsüchtig für mich selbst zu nähen.

7 Tage, 7 Bilder (5): 14.–20.8.2017

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Mo.: Es kann doch nur eine gute Woche werden, wenn sie mit einem so wunderschönen selbst gebackenen Brot beginnt. Weizen-Roggen-Dinkel-Mischbrot aus: Lutz Geißler, „Brot backen in Perfektion mit Hefe“.
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Di.: Diesen Sommer scheine ich nichts anderes zu stricken als Sneaker-Söckchen. Und der entsprechende Wollvorrat ist immer noch nicht erschöpft …
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Mi.: Der August der 12 Colours of Handmade Fashion ist ja bekanntlich lila. Darüber hinaus gehört er nähtechnisch voll und ganz den Schnitten von Schneidernmeistern. Nach dem Hot Summer Freebie und der Else ist jetzt auch noch „Noch ein Wickelkleid bitte“ dran.
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Do.: Eigentlich wollte ich nur ganz schnell mal in meinen Lieblingswollladen in Hamburg, mylys, reinspringen und die Herbst-Ausgabe des Pompom-Magazins rausholen … Und hiermit stand ich schließlich wieder vor der Tür. Gibt es eigentlich Suchtbeauftragte für Wollabhängige?
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Fr.: Rililies NoShow Socks, der dritte Versuch. Diesmal ist die Socke nicht zu groß. Leider aber auch nicht wirklich groß genug. 🙁 Sie passt gerade so, steht aber so unter Spannung, dass sie mir im Schuh wahrscheinlich schnell von der Ferse rutschen wird. Also noch ein Anlauf. Ich hatte noch nie so viel Schwierigkeiten, eine Socke auf meinen Fuß anzupassen.
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Sa.: Es geht voran mit dem Wickelkleid von Schneidernmeistern. Ein toller Schnitt! Allerdings bremst mich der superflutschige Viskosejersey auf den letzten Metern massiv aus. Beim Versuch, die Belege knappkantig mit einem normalen Stich abzusteppen, hat meine Maschine nur noch Fehlstiche produziert und beim zweiten Versuch mit einem 3-fach-Elastikstich wellt sich nun die Kante – aaaaaaah! (Es ist natürlich die Vorderseite des Wickelkleides, die später oben liegen wird.) Durch Bügeln wurde es etwas besser, aber nicht perfekt. Jetzt muss ich mir überlegen, wie ich das Problem beim anderen Beleg umgehe. Vielleicht mit Formband?
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So.: der absolute Flohmarkt-Glücksfund! Ein traumhafter dunkelblauer Ermenegildo-Zegna-Anzug, der für die diesjährige Anzug-Challenge von The Refashioners 2017 herhalten wird. Bei einem so hochwertigen Ausgangsmaterial muss ich mir ganz genau überlegen, wozu ich den Zweiteiler umarbeite.

7 Tage, 7 Bilder (4): 7.–13.8.2017

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Mo.: Das sind meine ersten Stoffkäufe für den kommenden Herbst. Leichter schwarzer Jeansstoff – für eine Bluse, dunkelblaues Softshell-Material – im Moment geplant für eine Jerika von Prülla, fester hellbrauner Baumwollstoff – für eine Chino für den Mann.
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Di.: Seit Kurzem bin ich Abonnentin vom Seamwork Magazine und es wurde höchste Zeit, mal einen der tollen Schnitte auszuprobieren. Weil er so schön vielseitig und leicht zu nähen aussah, fiel die Wahl auf den Oslo Cardigan.
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Mi.: Schnell zu nähen war der Oslo Cardigan ohne Zweifel – Dienstagabend zugeschnitten, Mittwochabend fertig genäht. Ich bin mir nur noch nicht sicher, wie ich zum Ergebnis stehe. Die Jacke ist ziemlich oversized geschnitten, sodass ich mich darin etwas unförmig fühle. Und auch die Farbe reißt mich nicht gerade vom Hocker. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, warum ich diesen Stoff eigentlich gekauft habe.
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Do.: Endlich habe ich ein Paar der NoShow Socks von Rililie fertig! Sie sind zwar etwas zu groß für mich, ich habe aber bereits eine dankbare Abnehmerin gefunden.
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Fr.: Die neue „Ottobre“ ist genau das Richtige für alle, die an einer Capsule Wardrobe arbeiten. Es ging der Redaktion dabei explizit darum, eine ganze Kollektion gut kombinierbarer Basics zu präsentieren, und das Konzept ist voll aufgegangen. Ich denke, aus diesem Heft werde ich viele Schnitte nähen!
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Sa.: Was sagt uns, dass Stricken angesagter ist als je zuvor? Dass die hipsten aller Hipsters bei den Kitesurf Masters in Sankt Peter-Ording jetzt auch Handgestricktes tragen!
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So.: Und wo hätte ich meine brandneue Else von Schneidernmeistern besser einweihen können als bei unserem spontanen Wochenendtrip nach SPO? Der Stoff ist übrigens einer der tollen Japan-Jerseys von Frau Tulpe.

7 Tage, 7 Bilder (3): 31.7.–6.8.2017

Mo.: Weshalb man IMMER eine Maschenprobe sollte! Meine erste viel zu große NoShow Socke von Rililie
Di.: Der August wird lila. Hier meine Vorauswahl für die 12 Colours of Handmade Fashion in diesem Monat
Mi.: Nach der Arbeit schnell noch Manschetten und Saum genäht, und nun ist sie endlich fertig, meine Hemdbluse Astrid aus „Skandinavische Mode selbst genäht“
Do.: Brotbacken macht echt süchtig, vor allem wenn die Ergebnisse immer so lecker sind. Heute gab es ein herrlich saftiges Apfel-Nuss-Brot
Fr.: NoShow Socks, die Zweite – schon besser, aber immer noch zu groß. Ich bleibe am Ball
Sa.: kleiner Ausflug ins Hamburger Stoffparadies – Mahler Stoffe. Der Mann braucht neue Chinos, da musste ich einfach Stoffe shoppen 😋
So.: das perfekte Sommerkleid – Hot Summer Freebie von Schneidernmeistern in dunkelviolettem Musselin

7 Tage, 7 Bilder (2): 24.–30.7.2017

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Mo.: das nächste Nähprojekt – Hemdbluse Astrid aus „Skandinavische Mode selbst genäht“ in schwarz-grau gestreiftem Baumwoll-Voile von Stoff + Stil
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Di.: Ich liebe das Schulterdetail meiner neuen FrauMarlene von fritzi/schnittreif!
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Mi.: Ein Purl-Soho-Geschirrtuch ist fertig …
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Do.: … und das nächste schon in Arbeit
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Fr.: Wenn Rililie eine neue Anleitung auf den Markt bringt, MUSS ich Maschen anschlagen – egal wie viele WIPs bei mir schon rumliegen. NoShow Socks: sehr clever konstruierte Sneaker-Söckchen
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Sa.: Frühstücksbrötchen
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So.: Es geht voran mit meiner Astrid. Nur noch Manschetten, Saum und Knöpfe fehlen

7 Tage, 7 Bilder – der HOHELUFT handmade-Wochenrückblick (1): 17.–23.7.2017

Crafting macht Spaß – genauso wie das Schreiben über das, was man mit seinen eigenen Händen hergestellt hat. Da spielt natürlich nicht zu knapp der Stolz mit rein über das, wozu man fähig ist, aber auch die Freude, mit seinem Hobby Teil einer großen, internationalen und überaus inspirierenden Community zu sein.

Doch manchmal (leider gar nicht mal so selten) macht es der Alltag auch dem willigsten Blogger schwer, seinen Pflichten/Neigungen nachzukommen. Da ich das Werkeln fast genauso sehr brauche, wie das tägliche Essen und Trinken, schaffe ich es eigentlich immer, auch im größten Stress, zumindest ein paar Runden pro Tag zu stricken – im Gegensatz zu Nähmaschine und Schnittmusterteilen ist so eine Strickarbeit ja erfreulich platzsparend und flexibel (in Cafés, beim Arzt, im ÖPNV …) einsetzbar. Auf diese Weise beende ich auch mit schöner Regelmäßigkeit begonnene Handarbeitsprojekte, komme aber nicht dazu, sie hier zu präsentieren, weil ich es einfach nicht schaffe, einen Blogpost dazu zu verfassen. Leider gehöre ich nicht zu den Glücklichen, denen Texte einfach mal so aus der Feder fließen, manchmal sitze ich an einem Blogbeitrag einen ganzen Tag – und die Fotos sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Nun bin ich einerseits nicht bereit, mir von meinem Blog, der ja Teil meines Hobbys ist und mir damit Freude und Entspannung bereiten sollte, unnötigen Stress bereiten zu lassen. Andererseits finde ich einen Blog, der über Wochen brach liegt, vor allem für dessen Leser unbefriedigend. Um aus diesem Dilemma herauszukommen, hab ich mir Gedanken gemacht über ein regelmäßiges Artikelformat, das meine Aktivitäten dokumentiert, dabei für mich allerdings nicht zu aufwendig und somit besser in meinen Alltag zu integrieren ist. Und ich glaube, ich habe eine Lösung gefunden.

Von heute an blicke ich immer montags auf die vergangene Woche zurück und rekapituliere in Form von 7 Bildern, was bei HOHELUFT handmade so in Sachen Crafting los war. Gezeigt wird alles, was ich mit meinen eigenen Händen herstelle, egal ob Work-in-progress, fertiges Objekt oder missglückter Versuch. Da kann sich dann zwischen Genähtem, Gestricktem und Gesticktem auch mal ein Brot tummeln. Hauptsache handmade in Hoheluft!

Und los geht’s:

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Mo.: Weizen-Hafer-Brot
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Di.: Purl Soho Slip Stitch Dish Towel in Leinen: Basket Stitch
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Mi.: Sneaker Socklet
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Do.: FrauMarlene von fritzi & schnittreif
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Fr.: Weizenvollkornbrot
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Sa.: FrauLiese von fritzi & schnittreif
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So.: Purl Soho Slip Stitch Dish Towel in BW-Leinen-Viskose: Triple L Tweed

Sollte euch irgendeines der Projekte näher interessieren, so meldet euch gern, dann erzähle ich mehr darüber.

Nun bin ich gespannt, was diese Woche so bringen wird.
Bis nächsten Montag!

Wiebke