7 Tage, 7 Bilder (7): 28.8.–3.9.2017

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Mo.: Und wieder beginnt die Arbeitswoche mit Mittagspausen-Stricken. Weil das Wetter schön war, konnte ich es diesmal auf die Neue Wall Summer Lawn verlegen. Es gibt schlechtere Orte. 😉
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Di.: Wir backen uns fleißig durch Lutz Geißlers „Backen in Perfektion mit Hefe“ und es gab nach wie vor keinen einzigen Ausfall bei den Rezepten. Ich kann es kaum abwarten, dass am 22. September endlich „Backen in Perfektion mit Sauerteig“ erscheint. Dies ist übrigens ein Weizen-Dinkel-Mischbrot.
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Mi.: Uff! Endlich hab ich auch dieses WIP fertig bekommen: Slip Stich Dishtowel (Three-and-one Tweed Pattern) von Purl Soho in Drops Belle. Es war mal wieder eine echt schwere Geburt. Die Wolle ist zwar perfekt für den Zweck – schön schwer fallend und griffig – und ich liebe diese Handtücher. Aber sie sind sooooooo langweilig zu stricken.
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Do.: Flotter liefen mir da schon die After Thougt Heel Socks von den Nadeln. Hier ein Detail von der wirklich interessanten Fersenkonstruktion. Die Ferse wird, wie der Name schon sagt, nachträglich rangestrickt. Das geht ratz, fatz und die Socke sitzt wie ne Eins. (Wolle: Schoppel Crazy Zauberball, Marsexperiment)
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Fr.: Ich habe den Auftrag bekommen, einen abgetragenen Walkwolle-Pullover von Garment nachzunähen. Dafür hat die Auftraggeberin bei Anita Pavani (www.naturstoffe.de) den schönsten und weichesten Merino-Feinwalk besorgt, den ich je gesehen habe. Er war teuer wie Gold und bevor ich ihn anschneide, mache ich auf alle Fälle erst mal einen Dummy in etwas weniger kostbarem Material.
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Sa.: Nach ein paar T-Shirts und Hausshorts habe ich jetzt das erste richtige Kleidungsstück für meinen Mann genäht. Es ist ein Burda-Schnitt aus den frühen 80ern, den meine Mutter schon für meinen Vater hoch- und runtergenäht hat. Ich finde, man sieht ihm sein Alter gar nicht an. 😉 (Stoff: schön griffige Baumwolle, Ökotex-Standard, gekauft bei Ricarda Henning, Hamburg)
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So.: So lecker! Die Brioche aus Lutz Geißlers „Backen in Perfektion mit Hefe“ ist wirklich ein Traum aus Butter und Ei.

7 Tage, 7 Bilder (6): 21.–27.08.2017

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Mo.: Gemütliches Café-Stricken in der Mittagspause mit dem Slip Stitch Dishtowel von Purl Soho, dass endlich auch irgendwann mal fertig werden muss.
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Di.: Die Beiträge für die 12 Colours of Handmade Fashion durften ja erst am Sonntag vollständig gezeigt werden. Fertig war mein Wickelkleid von Schneidermeistern aber schon früher.
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Mi.: Die Motivation zum Handtuchstricken hat mich ziemlich schnell wieder verlassen, wie ihr seht. Ist aber auch schwierig, einem Crazy Zauberball von Schoppel Wolle zu widerstehen.
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Do.: Nach den vielen Baumwollsöckchen diesen Sommer macht das Sockenstricken mit Wolle wieder richtig Spaß. Einen guten Anteil daran haben allerdings auch der Farbverlauf der Wolle und die innovative Anleitung („After Thought Heel Socks“ von Laura Linneman).
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Fr.: Bei den After Thought Heel Socks wird zunächst eine Art Ärmel mit Fußspitze gestrickt und dann nachträglich die Ferse angearbeitet. Man arbeitet dafür mit einem Hilfsfaden (auf dem Foto in der Mitte in Weiß zu sehen), der wie bei einem Provisional Cast-on wieder entfernt wird, um die Maschen freizugeben. Bin ja mal gespannt, wie die fertige Socke sich mit so einer Ferse tragen wird.
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Sa.: Selbst gebackenes Brot gab’s diese Woche auch. Es war zwar wie gewohnt lecker, aber nicht so fotogen. Anders als dieser Mohnkuchen, den wir am Wochenende vertilgt haben.
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So.: Ein Hemd für den Mann – damit man mir nicht vorwerfen kann, ausschließlich selbstsüchtig für mich selbst zu nähen.

7 Tage, 7 Bilder (5): 14.–20.8.2017

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Mo.: Es kann doch nur eine gute Woche werden, wenn sie mit einem so wunderschönen selbst gebackenen Brot beginnt. Weizen-Roggen-Dinkel-Mischbrot aus: Lutz Geißler, „Brot backen in Perfektion mit Hefe“.
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Di.: Diesen Sommer scheine ich nichts anderes zu stricken als Sneaker-Söckchen. Und der entsprechende Wollvorrat ist immer noch nicht erschöpft …
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Mi.: Der August der 12 Colours of Handmade Fashion ist ja bekanntlich lila. Darüber hinaus gehört er nähtechnisch voll und ganz den Schnitten von Schneidernmeistern. Nach dem Hot Summer Freebie und der Else ist jetzt auch noch „Noch ein Wickelkleid bitte“ dran.
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Do.: Eigentlich wollte ich nur ganz schnell mal in meinen Lieblingswollladen in Hamburg, mylys, reinspringen und die Herbst-Ausgabe des Pompom-Magazins rausholen … Und hiermit stand ich schließlich wieder vor der Tür. Gibt es eigentlich Suchtbeauftragte für Wollabhängige?
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Fr.: Rililies NoShow Socks, der dritte Versuch. Diesmal ist die Socke nicht zu groß. Leider aber auch nicht wirklich groß genug. 🙁 Sie passt gerade so, steht aber so unter Spannung, dass sie mir im Schuh wahrscheinlich schnell von der Ferse rutschen wird. Also noch ein Anlauf. Ich hatte noch nie so viel Schwierigkeiten, eine Socke auf meinen Fuß anzupassen.
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Sa.: Es geht voran mit dem Wickelkleid von Schneidernmeistern. Ein toller Schnitt! Allerdings bremst mich der superflutschige Viskosejersey auf den letzten Metern massiv aus. Beim Versuch, die Belege knappkantig mit einem normalen Stich abzusteppen, hat meine Maschine nur noch Fehlstiche produziert und beim zweiten Versuch mit einem 3-fach-Elastikstich wellt sich nun die Kante – aaaaaaah! (Es ist natürlich die Vorderseite des Wickelkleides, die später oben liegen wird.) Durch Bügeln wurde es etwas besser, aber nicht perfekt. Jetzt muss ich mir überlegen, wie ich das Problem beim anderen Beleg umgehe. Vielleicht mit Formband?
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So.: der absolute Flohmarkt-Glücksfund! Ein traumhafter dunkelblauer Ermenegildo-Zegna-Anzug, der für die diesjährige Anzug-Challenge von The Refashioners 2017 herhalten wird. Bei einem so hochwertigen Ausgangsmaterial muss ich mir ganz genau überlegen, wozu ich den Zweiteiler umarbeite.