7 Tage, 7 Bilder (5): 14.–20.8.2017

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Mo.: Es kann doch nur eine gute Woche werden, wenn sie mit einem so wunderschönen selbst gebackenen Brot beginnt. Weizen-Roggen-Dinkel-Mischbrot aus: Lutz Geißler, „Brot backen in Perfektion mit Hefe“.
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Di.: Diesen Sommer scheine ich nichts anderes zu stricken als Sneaker-Söckchen. Und der entsprechende Wollvorrat ist immer noch nicht erschöpft …
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Mi.: Der August der 12 Colours of Handmade Fashion ist ja bekanntlich lila. Darüber hinaus gehört er nähtechnisch voll und ganz den Schnitten von Schneidernmeistern. Nach dem Hot Summer Freebie und der Else ist jetzt auch noch „Noch ein Wickelkleid bitte“ dran.
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Do.: Eigentlich wollte ich nur ganz schnell mal in meinen Lieblingswollladen in Hamburg, mylys, reinspringen und die Herbst-Ausgabe des Pompom-Magazins rausholen … Und hiermit stand ich schließlich wieder vor der Tür. Gibt es eigentlich Suchtbeauftragte für Wollabhängige?
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Fr.: Rililies NoShow Socks, der dritte Versuch. Diesmal ist die Socke nicht zu groß. Leider aber auch nicht wirklich groß genug. 🙁 Sie passt gerade so, steht aber so unter Spannung, dass sie mir im Schuh wahrscheinlich schnell von der Ferse rutschen wird. Also noch ein Anlauf. Ich hatte noch nie so viel Schwierigkeiten, eine Socke auf meinen Fuß anzupassen.
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Sa.: Es geht voran mit dem Wickelkleid von Schneidernmeistern. Ein toller Schnitt! Allerdings bremst mich der superflutschige Viskosejersey auf den letzten Metern massiv aus. Beim Versuch, die Belege knappkantig mit einem normalen Stich abzusteppen, hat meine Maschine nur noch Fehlstiche produziert und beim zweiten Versuch mit einem 3-fach-Elastikstich wellt sich nun die Kante – aaaaaaah! (Es ist natürlich die Vorderseite des Wickelkleides, die später oben liegen wird.) Durch Bügeln wurde es etwas besser, aber nicht perfekt. Jetzt muss ich mir überlegen, wie ich das Problem beim anderen Beleg umgehe. Vielleicht mit Formband?
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So.: der absolute Flohmarkt-Glücksfund! Ein traumhafter dunkelblauer Ermenegildo-Zegna-Anzug, der für die diesjährige Anzug-Challenge von The Refashioners 2017 herhalten wird. Bei einem so hochwertigen Ausgangsmaterial muss ich mir ganz genau überlegen, wozu ich den Zweiteiler umarbeite.

7 Tage, 7 Bilder (4): 7.–13.8.2017

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Mo.: Das sind meine ersten Stoffkäufe für den kommenden Herbst. Leichter schwarzer Jeansstoff – für eine Bluse, dunkelblaues Softshell-Material – im Moment geplant für eine Jerika von Prülla, fester hellbrauner Baumwollstoff – für eine Chino für den Mann.
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Di.: Seit Kurzem bin ich Abonnentin vom Seamwork Magazine und es wurde höchste Zeit, mal einen der tollen Schnitte auszuprobieren. Weil er so schön vielseitig und leicht zu nähen aussah, fiel die Wahl auf den Oslo Cardigan.
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Mi.: Schnell zu nähen war der Oslo Cardigan ohne Zweifel – Dienstagabend zugeschnitten, Mittwochabend fertig genäht. Ich bin mir nur noch nicht sicher, wie ich zum Ergebnis stehe. Die Jacke ist ziemlich oversized geschnitten, sodass ich mich darin etwas unförmig fühle. Und auch die Farbe reißt mich nicht gerade vom Hocker. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, warum ich diesen Stoff eigentlich gekauft habe.
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Do.: Endlich habe ich ein Paar der NoShow Socks von Rililie fertig! Sie sind zwar etwas zu groß für mich, ich habe aber bereits eine dankbare Abnehmerin gefunden.
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Fr.: Die neue „Ottobre“ ist genau das Richtige für alle, die an einer Capsule Wardrobe arbeiten. Es ging der Redaktion dabei explizit darum, eine ganze Kollektion gut kombinierbarer Basics zu präsentieren, und das Konzept ist voll aufgegangen. Ich denke, aus diesem Heft werde ich viele Schnitte nähen!
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Sa.: Was sagt uns, dass Stricken angesagter ist als je zuvor? Dass die hipsten aller Hipsters bei den Kitesurf Masters in Sankt Peter-Ording jetzt auch Handgestricktes tragen!
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So.: Und wo hätte ich meine brandneue Else von Schneidernmeistern besser einweihen können als bei unserem spontanen Wochenendtrip nach SPO? Der Stoff ist übrigens einer der tollen Japan-Jerseys von Frau Tulpe.

7 Tage, 7 Bilder (3): 31.7.–6.8.2017

Mo.: Weshalb man IMMER eine Maschenprobe sollte! Meine erste viel zu große NoShow Socke von Rililie
Di.: Der August wird lila. Hier meine Vorauswahl für die 12 Colours of Handmade Fashion in diesem Monat
Mi.: Nach der Arbeit schnell noch Manschetten und Saum genäht, und nun ist sie endlich fertig, meine Hemdbluse Astrid aus „Skandinavische Mode selbst genäht“
Do.: Brotbacken macht echt süchtig, vor allem wenn die Ergebnisse immer so lecker sind. Heute gab es ein herrlich saftiges Apfel-Nuss-Brot
Fr.: NoShow Socks, die Zweite – schon besser, aber immer noch zu groß. Ich bleibe am Ball
Sa.: kleiner Ausflug ins Hamburger Stoffparadies – Mahler Stoffe. Der Mann braucht neue Chinos, da musste ich einfach Stoffe shoppen 😋
So.: das perfekte Sommerkleid – Hot Summer Freebie von Schneidernmeistern in dunkelviolettem Musselin

7 Tage, 7 Bilder (2): 24.–30.7.2017

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Mo.: das nächste Nähprojekt – Hemdbluse Astrid aus „Skandinavische Mode selbst genäht“ in schwarz-grau gestreiftem Baumwoll-Voile von Stoff + Stil
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Di.: Ich liebe das Schulterdetail meiner neuen FrauMarlene von fritzi/schnittreif!
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Mi.: Ein Purl-Soho-Geschirrtuch ist fertig …
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Do.: … und das nächste schon in Arbeit
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Fr.: Wenn Rililie eine neue Anleitung auf den Markt bringt, MUSS ich Maschen anschlagen – egal wie viele WIPs bei mir schon rumliegen. NoShow Socks: sehr clever konstruierte Sneaker-Söckchen
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Sa.: Frühstücksbrötchen
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So.: Es geht voran mit meiner Astrid. Nur noch Manschetten, Saum und Knöpfe fehlen

Bekenntnisse einer Hardcore-Strickerin

More is more and less is a bore!
(Stephen West)

Nähtechnisch arbeite ich gerade fleißig an der März-Herausforderung für die 12 Colors of Handmade Fashion. Da ich darüber ja aber erst Ende des Monats berichten kann und andere aktuelle Nähprojekte im Moment nicht wirklich vorzeigbar sind, will ich euch heute mal eine weitere Seite meiner Crafting-Persönlichkeit vorstellen: die Hardcore-Strickerin.  „Bekenntnisse einer Hardcore-Strickerin“ weiterlesen

HOHELUFT goes Denmark

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber wenn ich unseren Urlaub plane, dann recherchiere ich im Vorfeld auch immer, ob es neben den üblichen Natur- und Kulturattraktionen im näheren Umfeld des jeweiligen Ferienortes (das Umfeld darf sich dann auch schon mal gern auf einen Radius von 100 km ausdehnen) nicht vielleicht auch irgendetwas Interessantes für die Textilhandwerkerin gibt. Das können Museen, Werkstätten und Märkte sein, gern genommen sind aber natürlich immer auch Wollläden und Stoffgeschäfte.  „HOHELUFT goes Denmark“ weiterlesen