7 Tage, 7 Bilder (19): 20.–26.11.2017

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Die vierte Ausgabe des Laine Magazine ist so wunderschön, dass ich das Heft immer wieder zur Hand nehmen muss. Ist dieser Schal nicht ein Traum?

 

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Dieses Weizen-Dinkel-Sauerteigbrot mit Hafer-Kümmel-Kochstück aus „Brot Brot Brot“ ist ein wahres Monster. Ein sehr fluffiges, leckeres. 🙂

 

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Ich hatte lange Respekt vor Jacken. Dann kam Pattydoos Softshell-Schnitt raus und ich dachte mir: Was soll’s, ich wag das jetzt mal! Das Risiko einzugehen hat sich absolut bezahlt gemacht. Die Anleitung führt einen narrensicher durch alle leichten und schweren Details des Nähprozesses. Jetzt hab ich ein perfektes Übergangsjäckchen (das bis zum Frühjahr erst mal in den Schrank wandert) und bin voll im Jackenfieber. Ein Stoff für Prüllas Jerika ist schon gekauft.

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Es geht im Winter doch nichts über selbst gestrickte Socken in den Stiefeln. Hier endlich fertig geworden das Paar „Socks on a Plane“ von Laura Linnemann in Schoppel Crazy Zauberball „Kleiner Fuchs“.

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Auf dieses Heft habe ich schon länger gewartet: die neue family-Ausgabe von Ottobre. Die Modelle für Jugendliche, die die Hälfte der Schnitte ausmachen, sind dabei für mich eher weniger interessant als die Herrenschnitte, von denen es, wie ich finde viel zu wenig gibt. Es gibt mehrere Hemden, zwei Hosen, Shirts, Jacken und sogar eine Unterhose. Und alle sind absolut zeitlos und tragbar. Toll!

 

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Meine Kollegin hat Stühle neu polstern lassen. Die Stoffreste (aus England!) hab ich bekommen und gleich eine Täschchen-Produktion gestartet. Für das Futter hab ich die Anzugsüberbleibsel von der The Refashioners Challenge verwendet, die farblich perfekt passen. Die ersten beiden Täschchen sind auch schon weg. 😉

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Und wie sollte die Woche besser enden als mit einem selbst gebackenen Brot. Ich weiß wirklich nicht, wie ich jemals Industriebrot hab essen können. Der geschmackliche Unterschied ist so gewaltig. Und der Herstellungsprozess ist genauso befriedigend wie der des Nähen oder des Strickens.
Hier: Weizen-Roggen-Vollkornbrot mit Hefe, Joghurt und Essig aus Lutz Geißlers „Backen in Perfektion mit Sauerteig“.

12 Colors of Handmade Fashion: November – Braun

Am Anfang war ein Cape. Nee, anders. Am Anfang war ein Wochenende mit dem Liebsten in Paris vor ungefähr fünf Jahren. Ich liebe diese Stadt! Die Architektur, das Essen, das gesamte Flair. Und geflasht, wie ich war, wurde ich urplötzlich sehr empfänglich für die elegante und sehr feminine Pariser Mode (was eigentlich sonst gar nicht so mein Stil ist). „12 Colors of Handmade Fashion: November – Braun“ weiterlesen

7 Tage, 7 Bilder (18): 13.–19.11.2017

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Mo.: Vor Kurzem hat Pattydoo einen Schnitt für eine Softshell-Jacke rausgebracht und ich werde jetzt versuchen, mit ihrer Hilfe meine erste Jacke zu nähen. Am Wochenende hab ich stundenlang 70 Seiten Schnitt zusammengeklebt und ausgeschnitten. Es sind ganz schön viele Teile.
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Di.: Mittagspauseneinkäufe. 😀
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Mi.: Wir wollten schon lange einen runden gusseisernen Topf, damit unsere Brote eine schöne Form bekommen. Jetzt haben wir einen … und unsere Brote werden offensichtlich fortan so aussehen wie Fußbälle.
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Do.: Das neue Laine Magazine ist wunderschön, voll mit tollen Strickprojekten und Beiträgen. „Treysta“ muss ich unbedingt diesen Winter noch stricken! Dann kann ich auch gleich meine unzureichenden Fair-Isle-Skills trainieren.
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Fr.: Der Pattydoo-Schnitt ist großartig. Ich konnte es nicht abwarten und hab, nachdem meine Snapply-Bestellung mit Kamsnaps und Reißverschlüssen ankam, schon mal mit der Kapuze angefangen. Das Ergebnis sieht total professionell aus.
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Sa.: Die Pattydoo-Jacke näht sich einfach so weg – ein toller Schnitt und eine perfekte Anleitung. Inzwischen sind schon der Kragen und die Vorderseite mit raffinierten Eingriffstaschen fertig.
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So.: Hier seht ihr eines unserer Brote (Roggen-Dinkel-Sauerteigbrot mit Quark) nach 12 Stunden Teigführung. Jetzt reift es noch weitere 12 Stunden im Gärkorb, dann gehts ab in den Topf und hinein in den Ofen.

7 Tage, 7 Bilder (17): 6.–12.11.2017

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Die perfekte Strickjacke im perfekten Blau: der Dexter Cardigan von Isabel Krämer aus Knudegarn, das ich im Februar aus unserem Urlaub in Nordjütland mitgebracht habe.
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Zur Erbsensuppe gab’s diese Woche ein Roggenmischbrot, bei dem ich mir das gewisse Extra von unserem Szene-Bäcker Gaues abgeguckt habe.
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Für eine besonders herzhafte Note wird der Teigling nämlich auf einem Wirsingblatt, das mit Speckstreifen ausgelegt ist, gebacken. Ist suuuuuuperlecker!
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Die Cape-Refashion gestaltete sich zwischenzeitlich recht nervenaufreibend, denn nachdem die Seiten- und Ärmelnähte geschlossen waren, stellte sich heraus, dass die fertige Jacke an der Brust viel zu eng war. Mehrweite musste dringend her. Erreicht habe ich sie schließlich, indem ich aus den Ärmelresten Dreiecke gebastelt und unterhalb der Achsel eingesetzt habe.
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Die Mühe hat sich gelohnt, denn nun sitzt mein Pariser Ex-Cape-Winterjäckchen perfekt!
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Auch das nächste Strickprojekt wird dunkelblau – zumindest teilweise. Den Kontrast bei meinem „Petit Gilet rayé“ bildet ein Schoppel Crazy Zauberball.
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Zum Wochenabschluss gab es mal wieder ein schönes Essen an einem schön gedeckten Tisch. Mit dabei die neuen Serviettenringe von Kühn Keramik aus Berlin.

7 Tage, 7 Bilder (16): 30.10.–5.11.2017

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Mo.: Die Woche beginnt – mal wieder – mit einem Brot. Da wir vom Sonntagseintopf noch Hühnerbrust übrig hatten, kam ein Sauerteig-Sandwichbrot nach Lutz Geißler in den Ofen. Sehr reichhaltig und sehr lecker!
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Di.: Am 31.10. endete die Challenge The Refashioners 2017. Auf den allerletzten Drücker wurden Anzug-Rock und Fotos fertig. Ich kann’s kaum erwarten, endlich mal wieder schön entspannt etwas einfach nur nach Schnitt zu nähen.
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Mi.: So ein Weißbrot hält ja wirklich nicht lange, deshalb musste schnell ein weiteres Brot her. Wieder nach Lutz Geißler, diesmal aber etwas extravaganter: Roggen mit Schokolade. Für alle, die sich jetzt fragen, ob das schmeckt: Tut es! Und da dunkle Schokolade verwendet wird, ist es auch gar nicht süß, sondern eher würzig-herb.
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Do.: Kleiner Rückfall in die Kindheit. Nach gefühlt einem Vierteljahrhundert hab ich mir mal wieder einen Asterix gegönnt. Ist wie früher! 😀
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Fr.: Dieses Wintercape habe ich mir vor fünf Jahren in Paris gekauft. Ich war von der Stadt so geflasht, dass ich meinte, unbedingt auch Pariser Chic tragen zu müssen. Zurück in Hamburg-Eimsbüttel, kam ich mir damit aber viel zu damenhaft und verkleidet vor. Deshalb wanderte das edle Teil erst mal in den Schrank. Inzwischen ausgestattet mit gewissen Näherfahrungen, werde ich mal versuchen, es in eine Winterjacke umzubauen. Der Stoff ist einfach viel zu schön für die Altkleidersammlung.
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Sa.: Dieses Motto musste ich mehrfach beherzigen, nachdem ich mit der Umgestaltung des Pariser Capes begonnen hatte. Von wegen mal eben ne Jacke draus machen! Ich hätte es wissen können, dass das bei mir nicht so einfach wird. Ich war bereits mehrfach kurz davor alles hin- und das inzwischen teilweise aufgetrennte Cape wegzuschmeißen, aber jetzt habe ich doch einen Weg gefunden, das Teil zu retten. Glaube ich jedenfalls.
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So.: Und zum Wochenabschluss noch ein Bild von meiner geliebten neuen Kühn Keramik, die ich aus Berlin mitgebracht habe. (Es gibt auch noch Serviettenringe, aber die zeige ich ein anderes Mal.)