Namaste!

Oder: eine Yogatasche gegen den inneren Schweinehund – auch beim Bloggen

Bloggen fällt mir zurzeit schwer (habt ihr wahrscheinlich gemerkt). Ich weiß nicht recht, woran es liegt: Ich bin fleißig am Nähen und Stricken, und sogar ein wenig gestickt hab ich.

 

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Sashiko nach einem auf den Stoff gedruckten Muster.

Daneben haben wir im Nachklapp des Nähcamps eine Hamburger Nähgruppe gegründet – die Sewaholics (hallo, Ann-Christin, Luise, Meike und Sandra!) – und in dieser Runde sehr erfolgreich ein Hosen-Passformseminar mit der ausgesprochen netten und kompetenten Susanne Andrée organisiert und abgehalten. Es gäbe also jede Menge Stoff (im wahrsten Sinne des Wortes) zum Erzählen … und trotzdem konnte ich mich nie recht dazu aufraffen. Ich befürchte es lag vor allem am Fotografieren. „Namaste!“ weiterlesen

12 Colours of Handmade Fashion: Dezember – Schwarz

Mit dem heutigen Tag liegen sie hinter uns, die 12 Colours of Handmade Fashion, und dank Selmins großartiger Aktion können wir alle auf eine Reihe von farbenfrohen Kreationen zurückblicken, die unsere bestehende Garderobe um Passendes ergänzt, aber auch um Ungewöhnliches erweitert haben. Denn eines ist klar: Die 12 Colours haben uns alle dazu bewegt, auch mal über den Tellerrand des Bekannten, Bequemen und Bewährten hinauszuschauen und in Sachen Kleidung Neues zu wagen. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass nicht alles, was dabei im zurückliegenden Jahr entstanden ist, auch im Dauereinsatz ist. Aber zumindest hat mich in diesen Fällen das Nähen technisch weitergebracht und ich habe gelernt, was für mich geht und was eben nicht. Für das kommende Jahr gilt es nun, diese Erkenntnisse bei der Kleidungsproduktion anzuwenden und wirklich nur noch das zu nähen, was auch gebraucht wird.

Eigentlich hatte ich vor, für das Finale der 12 Colours of Handmade Fashion etwas ganz Besonderes zu schneidern und zu präsentieren. Leider ist mir da allerdings der Dezember-Alltag mit seinen ganz speziellen Rahmenbedingungen in die Quere gekommen. Ich habe zwar wie verrückt genäht und gestrickt, alles aber eher im Zeichen der Geschenkeproduktion. Entstanden sind drei Paar Fäustlinge, ein Paar Handstulpen, eine Mütze, Täschchen, ein Stifterollmäppchen und ein Wendebeutel. Nicht bzw. nur jeweils zur Hälfte fertig geworden sind dazu noch zwei Paar dicke Socken. Die diversen schwarzen Stoffe für Hosen oder Blusen blieben unangetastet im Regal. Ein zweites Mal während dieser Aktion muss ich also tricksen und auf etwas bereits längere Zeit Fertiggestelltes zurückgreifen, dass ich Ende letzten Jahres nur einmal kurz auf Instagram präsentiert habe.

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Der Twisted Rib Pullover ist eine der wenigen Anleitungen von Purl Soho, für die man bezahlen muss, aber ich muss sagen, jeder Cent der 12,50 $ hat sich gelohnt! Die Anleitung ist gut aufgebaut und fehlerfrei und der fertige Pullover sitzt wie angegossen.

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Die Anleitung kam just auf den Markt, als ich genau so ein Modell zu meinen eben nach einem Burda-Schnitt genähten Woll-Culottes suchte. Besonders gefallen hat mir dabei der etwas weiter gehaltene, aber dennoch halsnahe Rollkragen, die raffinierte Schulterkonstruktion sowie die kleinen seitlichen Schlitze. Durch die Rippen, die mit verschränkt gestrickten Maschen erzielt werden, ist der Pullover schön voluminös und warm, trägt aber komischerweise gar nicht böse auf.

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Schnell stricken tut sich das Muster allerdings wirklich nicht, darüber hinaus schluckt es eine gute Menge Garn. Um mich nicht zu verschulden, hab ich meine Wolle deshalb nicht in meinem liebsten lokalen Wollladen gekauft, sondern auf das Angebot von Drops zurückgegriffen. Das ist zwar weniger aufregend und charmant, als 800 Gramm Garn von zum Beispiel Brooklyn Tweed zu bestellen, kostet aber auch nur rund ein Zehntel. Vom Preis-Leistung-Verhältnis ist Drops ziemlich ungeschlagen. Für den Rollkragen-Sweater hab ich 16 50-g-Knäuel Drops Nepal (65 % Schurwolle, 35 % Alpaca, Lauflänge ca. 75 m auf 50 g) in Schwarz für schlappe 1,60 Euro pro Knäuel verwendet. Die Wolle strickt sich wunderbar, ist absolut form- und farbstabil und pillt so gut wie nicht. Es ist mir klar, dass bei den Produktionsbedingungen bei diesem Preis nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann. Da mein Budget aber nun einmal nicht immer für Materialkosten von 120 bis 150 Euro reicht, nehme ich das bei sehr materialintensiven Projekten zähneknirschend in Kauf. Und wenn ich gerade schon dabei bin, mir günstige Industriewolle schönzureden: Ein absoluter Vorteil von maschinell gefärbter Wolle ist, dass die Farbe in der Regel innerhalb einer Partie absolut gleichmäßig ist. Ich liebe zwar handgefärbte Wolle, bin aber gar kein Fan von der damit meist verbundenen Unregelmäßigkeit auf größeren Flächen.

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Jetzt bleibt mir nur noch, ein letztes Mal bei Tweed & Greet vorbeizuschauen und all die anderen schwarzen Kreationen dieses letzten Monats der 12 Colours of Handmade Fashion zu bewundern. Danke, Selmin, dass du uns so wunderbar durch das Jahr 2017 geleitet und zu kreativen Höchstleistungen angespornt hast! Ich bin gespannt, was 2018 in dieser Hinsicht so bringen wird. Einerseits bin ich nicht unglücklich über ein bisschen mehr terminliche Ungebundenheit, andererseits werde ich die monatliche Farbankündigungen und das Kreationsdefilee am 27. auch vermissen. Ende Januar wage ich etwas für mich ganz Neues: das Nähen in Gesellschaft! Ich habe mich nämlich zum Nähcamp von Ellepuls in Hamburg angemeldet und bin suuuuupergespannt darauf, was mich erwartet. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Und nun, Ihr Lieben, kommt alle gut ins neue Jahr!

Liebe Grüße

Wiebke

 

Verlinkt mit: Tweed & Greet, Me Made Mittwoch

 

 

7 Tage, 7 Bilder (21): 11.–17.12.2017

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, zu Weihnachten so viel wie möglich Selbstgemachtes zu verschenken. Das macht Spaß, aber auch echt ganz schön Arbeit (aber wem sag ich das). So viel Arbeit, das ich letzte Woche nicht zum Wochenrückblicken gekommen bin. Selbst das Fotografieren meiner Werke blieb zwischenzeitlich auf der Strecke, weil die Fäustlinge (3 Paar hab ich produziert) in die Post mussten und es überdies andauernd viel zu dunkel war für ordentliche Fotos.

Dabei hatten daneben doch auch noch das Wolljäckchen im Chanel-Style und die Prülla-Jerika in Wintersweat ihren letzten Schliff bekommen. Diesen Sonntag schien die Sonne und der Mann konnte davon ein paar Fotos schießen.

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Die Jacke ist gut gelungen und sitzt, glaube ich, auch so, wie der Seamwork-Schnitt Lilliana es vorsieht, aber irgendwie hab ich immer Probleme mit Oversized-Modellen an mir. Ich hab ewig gebraucht, ein Outfit zu finden, in dem ich mir mit der Jacke nicht wie in einem Sack vorkam. So, ganz in Schwarz und mit einer weiten Hose, kann es für mich gehen und das Jäckchen wird wohl ab und an zu festlicheren Anlässen ausgeführt werden.

Sehr viel einfacher zu tragen für mich ist die Jerika von Prülla. Der Schnitt ist super. Sehr, sehr vielseitig und wandelbar. Denkbar in den unterschiedlichsten Stoffen, lang, kurz, mit oder ohne Kapuze. Nur die Anleitung war für meinen Geschmack ein bisschen zu handmade und wenig stringent. Die Hauptsache ist aber, dass die fertige Jacke sitzt wie ne Eins. Im Moment ist sie nicht warm genug für den Außeneinsatz, aber im Frühling wird sie garantiert andauernd zum Einsatz kommen.

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Aus den Stoffresten hab ich dann noch flink ein paar schlichte Weihnachtsanhänger genäht. Einfach zwei Bäumchen aufeinander mit ein bisschen Volumenvlies dazwischen, kappkantig abgesteppt, fertig. Ich sage euch, hier verkommt nichts von den wertvollen Rohstoffen! 🙂

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Als Nächstes stand ein kleines Auftragsprojekt von meiner Kollegin auf dem Programm, die sich einen Einkaufsbeutel wünschte. Perfekt dafür war die kostenlose Anleitung für den Wendeshopper Wendy von Pattydoo. Ich hätte so eine Tasche zwar auch irgendwie selbst zusammengezimmert bekommen, aber die Anleitungsvideos von Pattydoo sind wirklich gut gemacht und man entdeckt darin immer wieder kleine Kniffe und Tricks, selbst bei den ganz einfachen Stücken.

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Zwei Dinge machen mir an diesem Beutel besonders Freude: 1. dass ich die Reste der gepunkteten japanischen Baumwolle als Futter verwenden konnte, die ich für meine Hoya-Bluse vernäht hatte; 2. dass im Nähgarnbestand aus meiner Kurzwaren-Erbschaft eine Rolle Gögginger Tiger aus den 50er/60er-Jahren in exakt dem leuchtenden Blau des Außenstoffes war, die noch dazu genau für den Beutel gereicht hat.

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Irgendwie hatte ich nach dem Wendebeutel noch nicht genug von Taschen und der Verwendung von Stoffresten, so dass ich mir das gerade von Pattydoo auf dem Blog veröffentlichte Freebie für ein Rollmäppchen vorgeknöpft habe. Auch hier war die Anleitung perfekt und das Mäppchen war schnell fertig. Da ich für die Außenseite eine alte Jeans und für das Innenleben relativ unflexible beschichtete Baumwolle verwendet habe, ist das Ergebnis zwar hübsch, aber recht starr und an den kritischen Nahtstellen ziemlich dick geworden (meine kleine Nähmaschine kam da definitiv an ihre Grenzen). Sie wird in Zukunft trotzdem für meine Nadelspiele Verwendung finden. Und ich werde bei weiteren Exemplaren noch an der perfekten Stoffzusammenstellung arbeiten.

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Von den diversen kleineren Strickprojekten, die ich am Start habe, ist die blaue Mütze inzwischen ein gutes Stück vorangekommen. Ich mach jetzt auch mal Schluss mit dem Schreiben, denn ich bin fest entschlossen, sie noch bis zu meinem letzten Arbeitstag am Donnerstag fertig zu bekommen. Und dann stehen noch die Stulpen für meinen Mann und Socken für meine Schwiegermutter an …

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7 Tage, 7 Bilder (20)

Weihnachten steht vor der Tür, und ich versuche verzweifelt, noch ein paar Geschenke zu produzieren. Folglich kann ich diese Woche eine ganze Parade an WIPs präsentieren.

Das erste ist allerdings ein älteres Projekt, das inzwischen fortgeschritten ist, aber wahrscheinlich erst nach Weihnachten fertiggestellt werden wird.

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Mit ganz toller rustikaler dänischer Schurwolle (Hjelholts Farveskiftegarn 2 tr.) habe ich Fäustlinge angefangen (The world’s simplest mittens von Tin Can Knits).

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Und parallel dazu aus dem gleichen Garn auch noch die Fisherman’s Rib Hand Warmers von Purl Soho.

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Dann hab ich noch eine Mütze (Frais von Alicia Plummer) aus Rosy Green Wool Cheeky Merino Joy angeschlagen. Weit bin ich damit allerdings noch nicht gekommen.

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Da noch Reste von dem Möbelstoff übrig waren, hab ich am Wochenende schnell noch ein paar Täschchen produziert.

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Ganz ohne Kleidungnähen sollte die Woche jedoch nicht vorbeigehen. Bei Ricarda Henning hatte ich letztes Mal einen Coupon mit 80 cm wunderschönem Wollstoff mitgenommen. Mit Hängen und Würgen gerade so ausreichend für ein kleines Jäckchen im Chanel-Style (Lilliana von Seamwork Magazine). Es ist so weit fertig. Ich muss nur noch rund 4 Meter Schrägband fabrizieren oder kaufen und annähen für die Abschlüsse.

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7 Tage, 7 Bilder (19): 20.–26.11.2017

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Die vierte Ausgabe des Laine Magazine ist so wunderschön, dass ich das Heft immer wieder zur Hand nehmen muss. Ist dieser Schal nicht ein Traum?

 

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Dieses Weizen-Dinkel-Sauerteigbrot mit Hafer-Kümmel-Kochstück aus „Brot Brot Brot“ ist ein wahres Monster. Ein sehr fluffiges, leckeres. 🙂

 

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Ich hatte lange Respekt vor Jacken. Dann kam Pattydoos Softshell-Schnitt raus und ich dachte mir: Was soll’s, ich wag das jetzt mal! Das Risiko einzugehen hat sich absolut bezahlt gemacht. Die Anleitung führt einen narrensicher durch alle leichten und schweren Details des Nähprozesses. Jetzt hab ich ein perfektes Übergangsjäckchen (das bis zum Frühjahr erst mal in den Schrank wandert) und bin voll im Jackenfieber. Ein Stoff für Prüllas Jerika ist schon gekauft.

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Es geht im Winter doch nichts über selbst gestrickte Socken in den Stiefeln. Hier endlich fertig geworden das Paar „Socks on a Plane“ von Laura Linnemann in Schoppel Crazy Zauberball „Kleiner Fuchs“.

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Auf dieses Heft habe ich schon länger gewartet: die neue family-Ausgabe von Ottobre. Die Modelle für Jugendliche, die die Hälfte der Schnitte ausmachen, sind dabei für mich eher weniger interessant als die Herrenschnitte, von denen es, wie ich finde viel zu wenig gibt. Es gibt mehrere Hemden, zwei Hosen, Shirts, Jacken und sogar eine Unterhose. Und alle sind absolut zeitlos und tragbar. Toll!

 

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Meine Kollegin hat Stühle neu polstern lassen. Die Stoffreste (aus England!) hab ich bekommen und gleich eine Täschchen-Produktion gestartet. Für das Futter hab ich die Anzugsüberbleibsel von der The Refashioners Challenge verwendet, die farblich perfekt passen. Die ersten beiden Täschchen sind auch schon weg. 😉

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Und wie sollte die Woche besser enden als mit einem selbst gebackenen Brot. Ich weiß wirklich nicht, wie ich jemals Industriebrot hab essen können. Der geschmackliche Unterschied ist so gewaltig. Und der Herstellungsprozess ist genauso befriedigend wie der des Nähen oder des Strickens.
Hier: Weizen-Roggen-Vollkornbrot mit Hefe, Joghurt und Essig aus Lutz Geißlers „Backen in Perfektion mit Sauerteig“.

7 Tage, 7 Bilder (18): 13.–19.11.2017

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Mo.: Vor Kurzem hat Pattydoo einen Schnitt für eine Softshell-Jacke rausgebracht und ich werde jetzt versuchen, mit ihrer Hilfe meine erste Jacke zu nähen. Am Wochenende hab ich stundenlang 70 Seiten Schnitt zusammengeklebt und ausgeschnitten. Es sind ganz schön viele Teile.
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Di.: Mittagspauseneinkäufe. 😀
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Mi.: Wir wollten schon lange einen runden gusseisernen Topf, damit unsere Brote eine schöne Form bekommen. Jetzt haben wir einen … und unsere Brote werden offensichtlich fortan so aussehen wie Fußbälle.
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Do.: Das neue Laine Magazine ist wunderschön, voll mit tollen Strickprojekten und Beiträgen. „Treysta“ muss ich unbedingt diesen Winter noch stricken! Dann kann ich auch gleich meine unzureichenden Fair-Isle-Skills trainieren.
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Fr.: Der Pattydoo-Schnitt ist großartig. Ich konnte es nicht abwarten und hab, nachdem meine Snapply-Bestellung mit Kamsnaps und Reißverschlüssen ankam, schon mal mit der Kapuze angefangen. Das Ergebnis sieht total professionell aus.
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Sa.: Die Pattydoo-Jacke näht sich einfach so weg – ein toller Schnitt und eine perfekte Anleitung. Inzwischen sind schon der Kragen und die Vorderseite mit raffinierten Eingriffstaschen fertig.
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So.: Hier seht ihr eines unserer Brote (Roggen-Dinkel-Sauerteigbrot mit Quark) nach 12 Stunden Teigführung. Jetzt reift es noch weitere 12 Stunden im Gärkorb, dann gehts ab in den Topf und hinein in den Ofen.

7 Tage, 7 Bilder (17): 6.–12.11.2017

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Die perfekte Strickjacke im perfekten Blau: der Dexter Cardigan von Isabel Krämer aus Knudegarn, das ich im Februar aus unserem Urlaub in Nordjütland mitgebracht habe.
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Zur Erbsensuppe gab’s diese Woche ein Roggenmischbrot, bei dem ich mir das gewisse Extra von unserem Szene-Bäcker Gaues abgeguckt habe.
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Für eine besonders herzhafte Note wird der Teigling nämlich auf einem Wirsingblatt, das mit Speckstreifen ausgelegt ist, gebacken. Ist suuuuuuperlecker!
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Die Cape-Refashion gestaltete sich zwischenzeitlich recht nervenaufreibend, denn nachdem die Seiten- und Ärmelnähte geschlossen waren, stellte sich heraus, dass die fertige Jacke an der Brust viel zu eng war. Mehrweite musste dringend her. Erreicht habe ich sie schließlich, indem ich aus den Ärmelresten Dreiecke gebastelt und unterhalb der Achsel eingesetzt habe.
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Die Mühe hat sich gelohnt, denn nun sitzt mein Pariser Ex-Cape-Winterjäckchen perfekt!
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Auch das nächste Strickprojekt wird dunkelblau – zumindest teilweise. Den Kontrast bei meinem „Petit Gilet rayé“ bildet ein Schoppel Crazy Zauberball.
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Zum Wochenabschluss gab es mal wieder ein schönes Essen an einem schön gedeckten Tisch. Mit dabei die neuen Serviettenringe von Kühn Keramik aus Berlin.

7 Tage, 7 Bilder (14)

Seit einiger Zeit treffe ich mich regelmäßig mit meiner Freundin Kerstin bei ihr in Berlin, um zu quatschen, zu kochen und die Design- und Crafting-Szene unsicher zu machen. Dieses Wochenende wollten wir vor allem nähen, aber Strickzeug darf bei einem Treffen mit Kerstin auch auf keinen Fall fehlen.

Die Hinfahrt im Zug habe ich deshalb gleich mal dazu genutzt, die zweite meiner Socks in a Plane weiterzustricken.


In Berlin haben wir dann erst mal diverse Stoffläden abgeklappert – schließlich brauchten wir ja passendes Material. 😉


Zuerst haben wir den netten kleinen Volksfaden in Schöneberg besucht. Da wir dort aber nicht fündig geworden sind (Kerstin suchte Seide, ich Wollstrick, und hier hatten sie hauptsächlich Jerseys, Sweat und gemusterte bunte Baumwolle), fuhren wir weiter zu Berger Stoffe in der Potsdamer Straße.


Hier gab’s zwar auch bunte Baumwolle, aber im riesigen Angebot auch das, was wir suchten. Danach mussten wir uns erst mal bei „Oliv Eat“ stärken.

Bevor wir zurück nach Hause zum Nähen fuhren, machten wir kurz Station bei Kühn Keramik in der Yorckstraße. Der Laden in einer alten Apotheke ist ein opulenter Traum und die Stücke von Bernhard Kühn sind Kunstwerke zwischen Barock und Punk.


Dann haben wir uns aber endlich ans Nähen gemacht.


Inzwischen bin ich wieder in Hamburg. Mit im Gepäck ein weiteres graues Teil für die Oktober-Colours-of-Handmade-Fashion, ein paar kultige Mitbringsel von Kühn Keramik und viele schöne Erinnerungen and das Wochenende in der Hauptstadt.

7 Tage, 7 Bilder (13): 9.–15.10.2017

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Mo.: Mein „Mugetsu“ ist fertig! Ich hab schon nicht mehr dran geglaubt. Gut, dass jetzt wenigstens noch ein paar wärmere Tage kommen, sonst könnte er gleich für den nächsten Frühling weggepackt werden.
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Di.: Auch mit den „Socks on a Plane“ geht es voran. Ich stricke hier zum ersten Mal mit zwei Rundstricknadeln und weiß noch nicht so recht, was ich von dieser Technik halten soll. Ich habe hierbei zwar überhaupt keine Leitereffekt-Probleme wie sonst beim Stricken mit Nadelspiel, aber das Gebommel der beiden Rundstricknadeln nervt schon ein bisschen.
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Mi.: Ist das nicht ein wunderschöner grauer Stoff?! Hieraus soll der Hauptbeitrag für die 12 Colours of Hanmade Fashion entstehen in diesem Monat.
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Do.: Die Bluse „York“ vom Seamwork Magazine ist ein schlichter Klassiker mit einigen sehr interessanten Details wie zum Beispiel diesem Hong Kong Finish an den innen liegenden Manschettensäumen.
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Fr.: Der Dutch Knitting Stich in Wollmeise Lace sieht wunderbar aus und wird wahrscheinlich nach dem Spannen noch viel Schöner. Dass der „Terrace Wrap“ aber „will be a wrap in no time“ (wie Purl Soho behauptet), ist glatt gelogen. Ich brauche für jede Reihe EWIG.
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Sa.: Ich brauche gaaaaaanz dringend eine wärmere blaue Strickjacke. Die Anleitung zu „Dexter“ von Isabell Krämer habe ich schon lange, und die Maschenprobe mit dem in Nordjütland gekauften Knudegarn kam ganz wunderbar hin. Und im Gegensatz zum „Mugetsu“-Hängerchen komme ich auch flott voran.
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So.: Diese Woche hat das Sauerteigbrot (Weizenmischbrot mit Äpfeln und gerösteten Walnüssen) wunderbar geklappt. Warum der Teig letzte Woche nicht aufgegangen ist – ich weiß es nicht. Vielleicht war es das Roggenvollkornmehl, der Sauerteig war jedenfalls nicht schuld.

7 Tage, 7 Bilder (12): 2.–8.10.2017

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Mo.: Auf der Fahrt aus dem Ruhrgebiet zurück nach Hamburg habe ich diese Socke angefangen. (Wolle: Schoppel Crazy Zauberball „Kleiner Fuchs“. Anleitung: „Socks on a Plane“ von Laura Linnemann)
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Di.: Selmin hat am Sonntag für den Oktober der 12 Colours of Handmade Fashion Grau in den Ring geworfen – kann sie haben! 😉 Ich hab zwar auch noch jede Menge graue Stoffe im Vorrat, konnte mir aber nicht verkneifen, bei Anita Pavani noch ein paar wunderbare italienische Wollstricks dazuzukaufen. Schließlich steht der Herbst vor der Tür.
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Mi.: Dieses graue Kleid war mir eigentlich immer schon eine Nummer zu klein. Mit der 12CoHF-Challenge vor Augen habe ich beschlossen, es zu zerlegen und schon mal ein erstes graues Blüschen zu nähen.
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Do.: Da man auf einem grauen Bein bekanntlich nicht stehen kann und ich überdies Lust hatte, mal wieder ein neues Strickprojekt zu beginnen, hab ich mit dieser schönen Lace-Wolle von der Wollmeise, die schon seit Ewigkeiten in meinem Vorrat schlummert, den Terrace Wrap von Purl Soho angefangen.
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Fr.: Inzwischen ist das Blüschen aus der Kleid-Refashion auch fast schon fertig. Nur noch der Halsabschluss, der Knopf und die Knopfschlaufe fehlen. (Stoff: 100 % Baumwoll-Chambray. Anleitung: Hayden von Seamwork Magazine)
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Sa.: Diese Baguettes aus dem neuen Sauerteig-Buch von Lutz Geißler sind ganz großartig geworden. Anders als das Saaten-Roggenbrot, das beim Backen irgendwie zu einer Art Ziegel geworden ist. Keine Ahnung, woran das nun lag 🙁
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So.: Kleiner Gegensatz zum für diesen Monat angesagten Grau – die erste der „Socks on a Plane“ ist fertig!